Eintrag 30;: Das Outback Zentrum

Zahlreiche spektakuläre und attraktive Landschft waren ein Besuch wert auf den Weg von Alice Springs bis zum Touristischen Massen Höhepunkt des King River Cannyon und des Ululuru


Wir verbrachten eine Woche in Alice Springs. eine Woche in der wir alles sortieren und die Schäden am auto beheben konnten. Wir waren abfahrtbereit. nur noch schnell mal die Fettpresse hervor hohlen und abschmieren. Doch irgendetwas war komisch an den hinteren Federblättern. Beim genauer hinsehen waren die Lager völlig zerbröselt


Das also war die Ursache des seltsamen knacken vor zwei Tagen.

Im Autozubehör waren die Lager jedoch gerade nicht vorrätig und mussten bestellt werden. Da allerdings gerade Ostern war, würde das gut 5 Tage dauern.

Wir mussten also improvisieren

Da kamen die gerade gekauften und bereits eingebauten vorderen Stossdämpfer genau richtig. Denn die Gummilager  hatten ungefähr das gleiche Maß, wie die benötigten Federblattlager. Sie mussten nur etwas aufgebohrt werden und wurde zweckentfremdet, als provisorische Reparatur eingesetzt, die für die kommende Woche in die East Mc Donnels Range halten sollte.

.............Die East Mc Donnells Range..............

1. Emily Gap

In Alice Springs splitet der Gebirgszug sich in den östlichen und den westlichen Teil.

 

Wir befuhren zunächst die etwa 500 km lange  östliche Rundtour  um nach  einer Woche wieder in Alice Springs anzukommen.

 

Die erste Sehenswürdigkeit war gerade mal 20 km entfernt

 

 

 

 


2. Jessi Gap

Nur wenige Kilometer weiter die nächste schöne Schlucht.

Wir erklommen den Felsspalt und etwa in der mitte mussten wir durch eine Art Felsenhöhle weiter bergauf klettern.



Oben angekommen


3. Corroboree Rock


Manchmal führte der alte zerfallende Weg bis zu 10 oder 20 Meter an die parallel verlaufende Asphaltstrasse.


4. Trephina Gorge


Der Ridgetop Wanderweg ist mit den höchsten Schweregrad Nr 5 angegeben. Er ist 9 km lang und soll in 4 bis 5 Stunden zu schaffen sein.

Wir parkten ein Auto am Ende des Wanderweges beim John Hayes Rockhole und fuhren mit dem Anderen die holprige Piste zum Startpunkt am Trephina Gorge campground.


Als wir im Feb 17 hier waren, hörten wir davon das ein älteres deutsches Ehepaar bei dieser Wanderung ums leben gekommen war. 

Der Weg war zwar gut mit blauen Feilen markiert , doch konnten wir uns gut vorstellen das, wenn man den Weg aus den Augen verloren hat, aufgrund des Bewuchses diesen nicht wieder findet und in die falsche Richtung läuft.

 

Richtig schwierig , dafür aber wunderschön war nur der letzte Teil beim John Hayes Rockhole


Der Ghost Gum Baum

 

Ein weißer  Gummibaum der Gattung Eucalyptus



5.  N Dhala Gorge Nature Park



6 Arltunga Goldfields


Diese Goldgräber Stadt war einst die grösste im nördlichen Terretorium. Heute gibt es nur noch ein paar Autowracks sowie die Reste von den Steinhäusern.

 

Ein rundes Haus gibt Rätsel auf.

Keiner weiss warum der Erbauer diese rund gemacht hatte.


7. Ruby Gap

Nach Artunga gab es 40 km raues Gelände. Wasser durchfahrten und sand Passagen erforderten wieder die zuschaltung des Allrad Antriebes

 

Die gleichen 40 km musten auch wieder zurück gefahren werden. Eine Herausforderung für unsere provisorischen Lager





8. Tropic of Capricorn

Zurück auf den Teerband des 3000 km langen Sturt Highway. 

Die Landschaft war zwar Topfeben trotzdem sind wir nsxheinend auf den letzten zig Kilometer unbemerkt so 30 bis 0 Meter höher gekommen und passierten das Schild

Höchster Punkt des Sturt Highway.

 

Bald darauf das Monument das den Breitenkreis anzeigt an dem der tropische Part beginnt.


............Die West Mac Donnells Range...........

9 Simpson Gap

Nachdem wir in Alice Springs unsere Voräte aufgestockt und das zerbrochene Lager der Federblätter gewechselt hatten, starten wir in den östlichen Teil.

 

Nach 20 km erreichten wir bereits die uns noch vom lezten Jahr gut bekannte Simpson Schlucht.


10.Hugh River

Beim Abstieg dorthin brachen wir die die Wandertour jedoch ab. Denn es war bereits gegen Mittag und die Sonne brannte stark. Zudem plagen uns diverse Schmerzen an den Zehen wegen zu kleiner Wanderschuhe und die Kniegelenke mögen das bergab laufen auch nicht so recht.

Spencer George am Hugh River

Ein 9,5 Stunden Wanderweg des Schwierigkeitsgrad 5  zum Birthday Waterhohle lag vor uns. 

Über den Rocky Saddel wanderten wir zum Fringl lilly


Am nächsten morgen starteten wir die Wanderung erneut. diesemal jedochvom Birthday Waterhohle aus in die Spencer Gorge.

Dies Schlucht ist eine der längsten und tiefsten in der Mc Donnells Range.


Ein Baum wächst hoch oben schräg aus dem Felsen

Birthday Waterhohle am Hugh River



11. Ellery crek waterhohle


12. Serpentine Gorge




13. Ochre Pits



14. Ormiston Creek


15 Glen Helen Gorge



16 Redbank Gorge

Unser versuch am Rande der Schlucht vorbei klettern zu können mussten wir aufgeben. Der einzige Weg da durch zu kommen war schwimmend



17 Roma Gorge


Beim klettern bis zum Ende blieb uns nichts anderes übrig also uns herunter zu hangeln.

Ich hing mit den Beinen in der Luft am Felsen.  HILFE ICH HÄNGE. 

Das die Füsse nur 10 cm vom sicheren  festen Boden entfernt waren konnte ich in diesen Hängmodus nicht erkennen


18 Grosse Bluff Kometen Krater

Ein riesiger Eisblock aus dem All hatte hier einen Krater hinterlassen des Rand sich weit sichtbar in der Flachen Landschaft ab hebt.



19 Palm Valley

Einen vorgegebenen Fahrweg durch das Flussbett gab es nicht. Jeder kann oder muss fahren wie er es für am besten hält.

 

Das es so frei war erstaunte uns schon. Denn in dieser über 2 km lange Schlucht wächst eine seltene Palmenart.

Aber obwohl aufgrund der Ostertage und Ferienzeit Reise Hochsaisson war, fanden sich nur ein paar Fahrzeuge hier an.



Die seltene Cycad Palme





20 Finke Park



Der 4x4 Boggy Hole Track

Wir waren noch nicht am Boggy Hohle Track angekommen, sondern übernachteten am Anfang des Finke river track. Denn am Tag zuvor benötigten wir einige Zeit um durch das sandiges Flussbett des Ellery Creek  zu kommen, indem wir stecken blieben.

Beim Bergungsversuch fuhr sich auch das zweite Fahrzeug im weichen Sand fest. 

Die Seilwinde brachte uns dabei nicht wirklich raus. Diese mal half nur viiiiel Luft aus den Reifen ablassen


Fliegen Brille


Der Lockruf des Dingos

Der Sonnenaufgang verfärbte die Schäfchenwolken am Himmel leuchtend rot. 

Ein Dingo trollte sich an unseren Autos vorbei. 

Hinauf auf den vor uns liegenden ca 10 meter hohen rostroten Steinhügel und setzte sich dort oben majestätisch auf den Felsen. Seinen Blick auf uns Fremdlinge gerichtet begann er den Kopf zu heben um sogleich sein heulen durch die Schlucht hallen zu lassen.


Wir übernachteten hier, in seinem Terretorium. In diesem ist er der unbestrittene Kimba, der König der Löwen.


21 Ayers Lookout

Einige Km vom Track entfernt entdeckten wir auf der Karte einen Punkt der mit Ayers Lookout betitelt war.

Da wir in Richtung Ayers Rock fuhren, brachten wir diesen Ausichtspunkt mit den legendären Stein in Verbindung. 

Wir suchten vergeblich nach einem Weg der uns zum besagten Lookout bringen sollte. Also suchten wir wir uns einen eigenen Weg durch das australische Outback und nahmen den Begriff Off Road wörtlich. Das letzte Stück zum Ausguck erkämpften wir uns zu Fuß. Am Lookout  angekommen wurden wir mit einer spektakulären Sicht auf die Australische Wüstenlandschaft belohnt. Und im Hintergrund entdeckten wir.......naja den Ayers Rock jedenfalls nicht. Denn der war noch einige 100 km entfernt.


Der  Rückweg zur Piste am nächsten morgen bescherte uns wieder einen platten Reifen. Doch zum Glück erst als wir die Fahrspur wieder erreicht hatten

Beim Rückwärts fahren, stießen wir auf einen Stein der sich dabei hochkannt stellte und das linke Hinterrad aufbockte. 


22 Kings Canyon




Entspurt nach Coober Pedy

Über die staubige Piste ging es zunächst vorbei an dem Mount Conner zum Sturt Highway:

 

 

 

"Fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn"

 

Vor uns liegt ein rotes Band

mit weißen Streifen 

                                       und ein gelben Rand


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Kommentare: 4
  • #1

    Jost Michael (Freitag, 20 April 2018 15:45)

    Sehr schön, dass es euch weiterhin so gut geht!

  • #2

    Arno (Samstag, 21 April 2018 02:56)

    Hi Michael, du bist wieder fix mit den lesen des neuen Beitrag.

  • #3

    Kerstin (Mittwoch, 25 April 2018 18:23)

    Ha!Ich will auch mal fix sein.Zweiter ist doch auch nicht schlecht.....

    Einfach Schön!Wie immer!Und Nicole ist richtig braun geworden.Naja bei den Temperaturen....

    Paßt weiterhin gut auf Euch auf.Und habt Spaß!
    Ich drücke Euch.

  • #4

    Arno (Dienstag, 01 Mai 2018 06:16)

    Hallo Kerstin
    Gratulation zum zweiten Platz.
    Die Temperaturen sinken langsam. Wir kommen langsam in den australischen Winter.
    Wir haben den Anne Beadell nun geschafft und der Bericht sollte bald kommen, so das du eine chance auf den ersten Platz bekommst.